Saints 2026: Starker Start gegen Lions und Ravens
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Saints 2026: Starker Start gegen Lions und Ravens

NEW ORLEANS: Die New Orleans Saints bekommen es zum Saisonstart gleich zweifach schwer. Wenn die NFL ihre Spielpläne für 2026 veröffentlicht, wartet auf die Saints ein hartes Auftaktdoppel: erst auswärts gegen die Detroit Lions in Week 1, dann eine Woche später zum Auswärtsspiel nach Baltimore gegen die Ravens. Das sind zwei der besten Teams der Liga, ein echtes Lehrstück gleich zu Beginn.

Das Positive danach: Die Saints haben insgesamt einen der leichtesten Spielpläne der gesamten NFL vor sich. Nach dem Abstieg in der NFC South 2025 treffen sie auf Gegner, die kollektiv nur eine Siegquote von 43,4 Prozent hatten. DraftKings setzt die Gewinnprognose auf 7,5 Siege, ESPN-Analyst Mike Clay geht von 7,2 aus.

Doch zwischen hartem Anfang und leichtem Ende liegt auch noch eine fiese Mittephase: die Stretchplay gegen Chicago Bears, Cincinnati Bengals und Green Bay Packers in den Wochen 11 bis 13. Die Bears spielten die Saints 2025 mit 26:14 aus dem Haus, und der Mann auf der anderen Seitenlinie war kein Unbekannter: Dennis Allen, der ehemalige Saints-Coach. Ironischerweise treffen die Saints gegen Allen sogar zweimal in dieser Saison.

Die beste Nachricht steckt in den letzten fünf Wochen: vier Divisionspartien innerhalb der NFC South. Genau diese Konstellation spielte 2025 am Ende der Saison, und die Saints gewannen dort 4:1. Sollte sich dieses Muster wiederholen, könnte die Saison doch noch heiter enden.

Zwei Highlights sind bereits festgemacht. In Week 4 kommt es zum Auswärtsspiel gegen die Atlanta Falcons, und das ist nicht irgendein Spiel: es wird im Monday Night Football übertragen. Diese Partie knüpft emotional an etwas Großes an. Am 25. September 2006 spielten die Saints zum ersten Mal nach Hurricane Katrina wieder im Superdome gegen Atlanta, im legendären "Domecoming" Game. Steve Gleason blockte damals einen Punt und ermöglichte den Sieg. Diese Week-4-Partie wird Gleason wieder in die Superdome locken und den Fans die Erinnerung zurückbringen.

Die andere besondere Begegnung ist Week 7 gegen die Pittsburgh Steelers, aber das Spiel findet in Paris statt, nicht in New Orleans. Die Saints werden damit Teil eines NFL-Experiments in Europa. Insgesamt bekommen die Saints nach 2025 endlich wieder Prime-Time-Spiele. Im Vorjahr waren sie komplett leer ausgegangen.

Das wahrscheinlich wichtigste Fragezeichen hängt über dem neuen Starting-Quarterback Tyler Shough. Die Saints fahren mit ihm und einigen frischen offensiven Waffen wie Running Back Travis Etienne Jr. und Wide Receiver Jordyn Tyson ins Rennen. Im Vorjahr war New Orleans offensiv das 21. Team der Liga. Das muss sich ändern. Shough wird im Oktober direkt unter Feuer stehen.

Die kühne Vorhersage: Die Saints schlagen die Lions in Detroit. Ja, das klingt verwegen. Die Lions hatten eine schwache Saison 2025, sind aber nicht harmlos. Und die Saints starteten 2024 mit 0:4. Aber 2026 ist eine andere Mannschaft mit anderem Personal. Falls alles zusammenpasst, kann der Traum vom Upset real werden.

Ballports-Take: Für deutsche Saints-Fans ist die Paris-Woche 7 ein absolutes Muss im Kalender. Das erste NFL-Spiel auf europäischem Boden ist historisch, und wer sich die Saints mal live ansehen will, könnte das Ende Oktober in Frankreich nutzen. Ansonsten ist Shough der entscheidende Faktor für die Fantasy-Saison: Funktioniert er mit Etienne Jr. und Tyson, kann New Orleans die Prognosen übertreffen. Scheitert er, wird es eine lange Saison. Die Aufbauphase entscheidet sich an diesen ersten vier Wochen gegen die Elite der Liga.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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