Nico Collins verdient jetzt wie die besten Receiver der Liga
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Nico Collins verdient jetzt wie die besten Receiver der Liga

Die Houston Texans haben Nico Collins im Mai eine Gehaltserhöhung gegeben, obwohl er noch zwei Jahre Vertrag hatte. Sie wollten in ihn investieren, vor allem wegen seiner Chemie mit Quarterback C.J. Stroud, während der Wide-Receiver-Markt gerade explodiert. Die Texans erhöhten Collins' Gehalt um neun Millionen Dollar für 2026 und acht Millionen für 2027. Mit dem neuen Deal verdient Collins 29,88 Millionen Dollar im Jahr 2026, was ihn zum fünftbestbezahlten Wide Receiver der Liga macht.

"Du willst deine Familie langfristig absichern", sagte Collins dazu. "Wir wissen, dass das hier am Ende ein Business ist. Es ist etwas, das man sich verdient, indem man hart arbeitet. Man kommt in diese Liga, um extended zu werden und Verträge zu bekommen. Es ist definitiv ein Segen und definitiv Motivation für mich und das Team, weiter hart zu arbeiten."

Collins hatte 2024 bereits einen Dreijahres-Deal über 72 Millionen Dollar bekommen, nachdem er in der ersten Saison mit Coach DeMeco Ryans und Stroud 2023 explodiert war: 1.297 Receiving Yards und acht Touchdowns. Seitdem rangiert Collins bei den Receiving Yards auf Platz zehn (2.123 Yards), bei Yards pro Spiel auf Platz vier (78,4) und bei Touchdowns mit 13 Treffern im Mittelfeld.

Die Stroud-Collins-Verbindung ist dabei bemerkenswert produktiv. Seit 2023 haben die beiden zusammen einen QBR von 89,6 generiert, 3.004 Passing Yards zusammengesammelt und Stroud wirft mit 10,9 Yards pro Versuch bei einer 19:6 Touchdown-zu-Interception-Quote. Wenn Collins ausfällt, sinkt Strouds Niveau deutlich. 2024 hatte Stroud ohne Collins nur 6,4 Yards pro Versuch, einen QBR von 37,5 und warf bei 21 Prozent Off-Target-Quote ein Verhältnis von 6:4 Touchdowns zu Interceptions. Mit Collins auf dem Feld stieg der QBR auf 55,5, die Yards pro Versuch auf 7,5 und die Off-Target-Quote sank auf 13,5 Prozent. Nur 2025 sah es anders aus, da Stroud auch ohne Collins besser spielte.

Nick Caley, Texans-Offensivkoordinator im zweiten Jahr, beschreibt Collins als essentiell für das System: "Nico ist ein absoluter Stud als Spieler und als Person. Seine Größe, Speed, die Kombinationsfähigkeit, seine Auswirkungen auf alle drei Defensive Levels. Das bringt er jeden Tag."

Vor der Anpassung hätte Collins mit 20,88 Millionen Dollar 2026 nur der 18. bestbezahlte Receiver sein sollen. Doch der Markt ist explodiert. Justin Jefferson wurde nach Collins' Original-Vertrag 2024 zum bestbezahlten Receiver der Geschichte mit einer Vier-Jahres-Extension über 140 Millionen Dollar. Im nächsten Jahr gab Cincinnati Ja'Marr Chase 161 Millionen über vier Jahre. Im März setzte Seattle mit Jaxon Smith-Njigbas Vier-Jahres-Deal über 168,6 Millionen Dollar den neuen Standard. Die Erhöhung für Collins bringt ihn näher an diese Elite-Ebene heran.

Ballports-Take: Collins ist der Beweis, dass die Texans nicht nur einen Rookie-Phänomen gefunden haben, sondern langfristig auf ihm aufbauen wollen. Seine Effektivität mit Stroud ist messbar besser als ohne ihn, und für Fantasy-Football-Manager bleibt Collins ein solider Receiver mit hohem Ceiling dank dieser Verbindung. Für DACH-Fans, die die Texans verfolgen, ist das ein gutes Zeichen für Stabilität. Die Frage ist nur, ob Stroud 2026 wieder das Niveau von 2023-2024 erreicht oder ob die Saison 2025 der neue Standard wird. Collins als Fünftbestbezahlter Receiver anzusehen macht jedenfalls Sinn.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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