Atlanta setzte sich gegen Toronto mit 94:87 durch und fuhr damit den vierten Sieg nacheinander ein. Rhyne Howard führte die Dream mit 20 Punkten an, während Rookies Madina Okot und Allisha Gray jeweils 18 Punkte beisteuerten und damit entscheidend zum Erfolg beitrugen.
Gray und Okot dominierten bereits in der ersten Hälfte. Beide kombinierten 16 Punkte zusammen und halfen Atlanta, sich früh mit 59:41 abzusetzen. In der dritten Minute spielte Atlantas Angriff sein bestes Basketball. Howards fünfter Dreier erhöhte den Vorsprung auf 71:54 mit noch fünfeinhalb Minuten im dritten Viertel. Die Dream führten zu keinem Punkt weniger als 23 Punkte, was die komplette Überlegenheit unterstrichen. Jordin Canada steuerte 11 Punkte und 13 Assists bei und schnürte damit ihr zweites Double-Double in Folge. Angel Reese rundete die Bilanz mit ebenfalls 11 Punkten ab.
Okot bewies dabei, dass sie sich schnell auf das WNBA-Niveau einstellt. Die Rookies erzielte 18 Punkte bei beeindruckenden 7 von 9 Feldwürfen und schnappte sich sieben Rebounds von der Bank. Ihr bisheriger Bestwert lag bei 14 Punkten, diesen übertraf sie deutlich.
Toronto konnte trotz Marina Mabreys 23 Punkte und Isabelle Harrisons 21 Punkten nebst 10 Rebounds nicht an Atlantas Intensität heranreichen. Temi Fagbenle trug 10 Punkte vom Bench bei. Mit dieser Leistung festigte Atlanta seine Position als Tabellenführer der Eastern Conference. In den letzten zehn Spielen weist die Dream eine Bilanz von 8:2 auf und steht mit 12:4 Siegen an der Spitze. Die nächste Aufgabe wartet am Mittwoch auswärts gegen Golden State, Toronto empfängt am Donnerstag die Los Angeles Sparks.
Für WNBA-Fans im deutschsprachigen Raum ist Atlantas Formkurve beeindruckend. Die Dream spielen seit Wochen konstant auf hohem Niveau und haben dabei verschiedene Spielerinnen, die in der Lage sind, Siege zu tragen. Okots früher Durchbruch als Rookie ist ein gutes Zeichen für die Tiefe des Kaders. Wer die Dream in dieser Phase verfolgen möchte, sieht ein Team, das in den Playoffs eine echte Kraft sein wird. Atlanta zeigt, dass sich starkes Teamplay und individuelle Qualität nicht ausschließen.