Sparks stoppen Clarks Comeback mit Sieg über Fever
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Sparks stoppen Clarks Comeback mit Sieg über Fever

Caitlin Clark kehrte nach zweitägiger Verletzungspause zurück ins Spiel, doch die Los Angeles Sparks ließen sich von der Indiana-Fever-Nummer nicht beeindrucken. Mit 106:92 besiegten die Sparks die Fever am Mittwochabend und beendeten damit ihre eigene Serie von drei Niederlagen hintereinander.

Clark brauchte gegen die Sparks jedoch erst mal wieder in Tritt zu kommen. Nach einer Rückenverletzung spielte sie nur 16 Minuten und warf neun Punkte. Das sollte auch not tut sein für Indiana, denn Kelsey Mitchell übernahm die Offensive mit 29 Punkten. Lexie Hull trug 14 Punkte bei, Damiris Dantas zwölf und Tyasha Harris zehn. Das große Problem: Aliyah Boston, die Anführerin der Fever, fehlte mit einer Verletzung am rechten Bein.

Los Angeles hatte indes mehrere Spieler zu ersetzen. Kelsey Plum (Unterschenkel links) und Cameron Brink (linker Knöchel) standen nicht zur Verfügung. Nneka Ogwumike übernahm die Verantwortung mit 24 Punkten, acht Rebounds und fünf Assists. Rae Burrell addierte 22 Punkte, Dearica Hamby kam auf 21 Punkte und neun Rebounds. Erica Wheeler und Ariel Atkins kombinierten für 24 Punkte. Atkins sorgte im dritten Viertel für einen richtungsweisenden Moment: Einen Steal verwandelte sie in einen Fast-Break-Layup, der die Sparks auf 55:43 erhöhte. Mit Beginn des vierten Viertels führte Los Angeles bereits 82:71.

Im Kampf um die Playoffs ist dieser Sieg für die Sparks (9:11) ein wichtiger Schritt nach vorn. Die Fever (12:9) haben trotz des Rückschlags weiterhin eine gute Bilanz, müssen aber hoffen, dass Clark und Boston bald wieder volles Einsatzpotential zeigen können. Die Fever reisen am Donnerstagabend nach Phoenix, die Sparks empfangen Chicago am Freitag.

Der deutsche Basketball interessiert sich längst für Clark und das WNBA-Geschehen, und Verletzungen solcher Ausnahmespielerinnen sind immer kritisch. Dass Clark nach nur zwei Spielen Pause zurückkehrte, zeigt Mut oder auch Notwendigkeit — beweist aber auch, dass die WNBA nicht darauf warten kann, dass ihre Stars zu hundert Prozent fit sind. Für Fantasy-Spieler in der DACH-Region wird Clarks Rückkehr einen Wert haben, aber solange sie unter 20 Minuten spielt, taugt sie nicht zur Empfehlung. Boston absent zu sehen ist noch problematischer für Indy — ohne sie wird die Offensive schnell zerbrechlich.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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