LOS ANGELES - Caitlin Clark spielt Mittwochabend gegen die Los Angeles Sparks. Die Indiana-Guard hatte die letzten zwei Spiele der Fever wegen Rückenproblemen ausgelassen, wird aber wieder aufs Parkett zurückkehren. Das bestätigte Trainerin Stephanie White nach dem Shootaround im Crypto.com Arena. Allerdings bleibt Center Aliyah Boston auf der Bank. Boston kämpft mit Problemen am rechten unteren Bein und sitzt das Spiel aus.
Die Rotation ändert sich komplett beim nächsten Spiel. Donnerstag in Phoenix wird Clark pausieren und Boston spielen. White nennt das explizit eine Vorsichtsmaßnahme. Die beiden All-Stars haben hartnäckige Verletzungen, und an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen vollständig einzusetzen würde zu viel Risiko bedeuten. White drückt es so aus: "Wenn man es besser weiß, macht man es besser." Das ist nicht einfach eine Floskel, sondern der pragmatische Umgang mit einer anspruchsvollen Saison.
Clark ist seit 17 Spielen dabei, Boston hat 19 von 20 absolviert. Clark legt im Schnitt 21,2 Punkte und 8,2 Assists auf, Boston bringt 17,1 Punkte und 8,6 Rebounds. Die Fever stehen bei 12 Siegen und 8 Niederlagen und haben drei der letzten vier Partien gewonnen. Das Spiel gegen LA ist das zweite von vier Spielen auf dieser Westküsten-Reise.
Clark hatte das Spiel gegen Phoenix am 24. Juni früh verlassen müssen. Die Fever verloren damals 111:109. Alyssa Thomas, Forward der Mercury, wurde für ein unsportliches Foul der Klasse 2 gegen Clark bestraft und für ein Spiel gesperrt. Das Duell am Donnerstag wird das letzte reguläre Saisonspiel zwischen Mercury und Fever sein.
Für deutsche Basketball-Fans, die Clark und Boston verfolgen, ist das ein wichtiges Signal. Die WNBA nimmt Verletzungsmanagement ernst, und Indiana beweist, dass man auch mit prominenten Spielern nicht alles riskiert. Clark ist eine der Topattraktionen der Liga und noch im Rookie-Modus – Vorsicht jetzt zahlt sich später aus. Wer die Fever in der Fantasy beobachtet, muss für diese vier Spiele der Road-Trips flexibel bleiben. Die Rotationen werden taktisch gesteuert, nicht durch Verletzungen erzwungen.