Die Los Angeles Sparks kämpfen gegen eine unangenehme Heimserie. Drei Niederlagen in Folge auf eigenem Parkett sollen am Sonntag endlich enden, wenn Portland Fire zu Besuch kommt. Das Spiel beginnt um 19 Uhr EDT.
Die Sparks haben gegen Western-Conference-Teams bislang eine ausgeglichene Bilanz von 2-3 vorzuweisen. Allerdings zeigt sich ein strukturelles Problem in der Defense: Los Angeles kassiert im Schnitt 93.0 Punkte pro Spiel und liegt damit 4,3 Punkte pro Partie hinter ihren Gegnern zurück. Portland kommt mit einer schwachen 0-2-Bilanz gegen Conference-Rivalen nach Los Angeles, hat aber insgesamt noch Chancen mit einem 6-6-Record.
Offensiv sieht es beim Gastgeber besser aus. Die Sparks treffen 47,7 Prozent ihrer Feldwürfe, während Portland diese Quote nur auf 45,7 Prozent begrenzt hat. Das erste Aufeinandertreffen dieser Saison wird zeigen, ob die Heimmannschaft ihre Offensive zu nutzen weiß. Portland wirft im Saisonschnitt nur 82,1 Punkte pro Spiel, deutlich weniger als die 93,0 Punkte die Los Angeles zulässt.
Nneka Ogwumike ist die Leitwölfin der Sparks mit 15 Punkten und 7,7 Rebounds im Durchschnitt. Kelsey Plum sticht mit 26,9 Punkten und einer beeindruckenden Schussquote von 59,5 Prozent heraus. Auf Seiten Portlands trägt Bridget Carleton 13,9 Punkte und zwei Steals bei, während Megan Gustafson über die letzten zehn Spiele 10,8 Punkte beisteuerte.
In den letzten zehn Spielen lieferten die Sparks eine 4-6-Bilanz ab und schnitten dabei mit 88,7 Punkten pro Partie offensiv unterdurchschnittlich ab. Portland hingegen war mit 5-5 etwas ausgeglichener und scorte 80,4 Punkte im Schnitt. Portland muss außerdem auf Karlie Samuelson verzichten, die mit einer Fußverletzung ausfällt.
Ballports-Take: Für DACH-Basketball-Fans ist das Duell ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig defensive Stabilität in der WNBA ist. Die Sparks müssen ihre Offensive nutzen, denn gegen eine offensiv schwache Mannschaft wie Portland sollten 88-90 Punkte eigentlich ausreichen, um zu gewinnen. Kelsey Plum ist eine Spielerin, auf die man achten sollte, wenn man sich mit der besten amerikanischen Basketball-Liga beschäftigt. Der Heimvorteil und Plums Form machen Los Angeles zum leichten Favoriten, doch die fehlende Defensive Konsistenz bleibt das Risiko.