Mitchell schießt Fever zum vierten Sieg in Folge davon
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Mitchell schießt Fever zum vierten Sieg in Folge davon

Indianapolis. Die Indiana Fever haben Toronto Tempo mit 113:91 geschlagen und damit ihre vierte aufeinanderfolgende Niederlage vermieden. Kelsey Mitchell war die Hauptverantwortliche für den Sieg. Sie traf neun ihrer elf Versuche und kam auf 27 Punkte. Damit setzte sie den Ton für eine offensive Gala der Fever, die im regulären Spielbetrieb einen Franchiserekord aufstellten.

Caitlin Clark orchestrierte das Spiel mit 21 Punkten und 14 Assists, während Aliyah Boston mit 18 Punkten und 11 Rebounds ebenfalls ein Double-Double beisteuerte. Die größte Überraschung kam von der Bank. Sophie Cunningham kam als Ersatzspielerin und erzielte mit 24 Punkten ein Saisonhoch, darunter sechs 3-Pointer. Indianapolis schoss 52 Prozent aus dem Feld, 13 von 30 Dreier und eine beeindruckende Quote von 28 zu 33 Freiwürfen.

Das Spiel entschied sich faktisch im dritten Viertel. Mitchell und Cunningham kombiniert für 21 der 32 Punkte Indianas in diesem Abschnitt, während Toronto nur 23 Punkte erzielte. Cunningham machte neun ihrer Punkte allein in diesem Viertel, alle per 3-Pointer. Mit noch 7,4 Sekunden verbleibend im dritten Viertel erzielte sie Indianas zehnten 3-Pointer zum 85:73 und legte gleich einen weiteren zu Beginn des vierten Viertels nach. Damit hatten die Fever eine 15-Punkte-Führung aufgebaut, die sich nicht mehr aufbaut.

Für Toronto war Laura Juskaite mit 19 Punkten die beste Werferin, Marina Mabrey steuerte 18 Punkte bei. Das Team aus Kanada spielte mit massiven personellen Problemen. Nyara Sabally fehlte mit einer Oberschenkelzerrung, Kiki Rice mit einer Knöchelverletzung. Im Spielverlauf zog sich Brittney Sykes eine Beinverletzung im ersten Halbjahr zu und konnte nicht zurückkehren. Julie Allemand wurde wegen Kopfschmerzen auf elf Minuten beschränkt.

Indianapolls (9:5) knüpft damit an die starken bisherigen Wochen an. Toronto (7:8) bleibt weiter instabil und muss schnell stabilisieren. Für die Fever folgt ein Heimspiel gegen Atlanta am Donnerstag, Toronto spielt auswärts gegen Connecticut am Freitag.

Die Leistung der Fever zeigt, wie gefährlich dieses Team werden kann, wenn die Nebenakteure zur Stelle sind. Cunninghams 24 Punkte von der Bank sind nicht das, was man erwartet, wenn eine Spielerin regulär als Ersatz fungiert. Caitlin Clark dominiert weiterhin als Spielmacherin und verbessert ihre Chancen, zur wichtigsten Spielerin ihrer Generation zu werden. Für Fans, die die WNBA verfolgen, wird klar: Indiana hat das Potenzial, die Saison noch zu dominieren, wenn die Verletzungen nicht zum Problem werden.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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