Kelsey Mitchell führt Fever zu klarem Sieg über Sparks
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Kelsey Mitchell führt Fever zu klarem Sieg über Sparks

Die Indiana Fever haben die Los Angeles Sparks am Samstagabend deutlich mit 111:87 besiegt. Kelsey Mitchell war die Hauptverantwortliche für den Erfolg und erzielte 26 Punkte. Sie traf neun ihrer 13 Versuche aus dem Feld, darunter vier von sechs Dreiern, und verwandelte alle vier Freiwürfe fehlerlos. Besonders in der dritten Quart zeigten sich Mitchells Fähigkeiten: Mit 13 Punkten in diesem Viertel half sie der Fever, ihren Vorsprung auf 33 Punkte auszubauen.

Für Indiana war dies ein Sieg ohne seine beste Spielerin. Caitlin Clark, die im Schnitt 21,2 Punkte und 8,2 Assists für die Fever (11:8) beisteuert, fehlte mit einer Rückenverletzung. Trainer Stephanie White signalisierte aber Entwarnung: Clark sollte nicht lange ausfallen. Tyasha Harris sprang als Starterin ein und erzielte 16 Punkte. Aliyah Boston trug 17 Punkte bei und holte sieben Rebounds, davon fünfzehn Punkte und alle sieben Rebounds im ersten Halbjahr, was Indiana zu einem 57:37-Vorsprung verhalf.

Los Angeles (8:10) kämpfte gegen die Offensive der Fever an, konnte aber nicht dagegen ansteuern. Der Ausfall von Kelsey Plum, der zweitbesten Scorerin der Liga mit 23,9 Punkten pro Spiel, war nicht zu verkraften. Plum wird die Sparks mindestens vier Wochen mit einer Beinverletzung vermissen. Nneka Ogwumike erzielte 17 Punkte und sieben Rebounds für Los Angeles, Dearica Hamby kam auf 15 Punkte. Die Sparks gerieten in ungünstige historische Statistik: Sie sind das erste Team in der WNBA-Geschichte, das in aufeinanderfolgenden Spielen jeweils über 110 Punkte gegen sich zuließ. Die Fever zeigten offensive Dominanz und trafen 55,2 Prozent ihrer Feldwürfe insgesamt, dazu zehn von 19 Dreiern und 27 von 33 Freiwürfe.

Für DACH-Basketball-Fans lohnt sich die Beobachtung von Caitlin Clark weiterhin. Die Rookie befindet sich in ihrer erfolgreichsten Phase und hat das Potenzial, die WNBA maßgeblich zu verändern. Mitchells starke Performance zeigt, dass die Fever auch ohne Clark gefährlich sind. Wer Clark in Fantasy-Szenarien hat, sollte die Rückenverletzung im Blick behalten, aber nicht in Panik verfallen: solche Ausfallzeiten sind in der modernen WNBA oft überschaubar. Die Fever spielen als nächstes bei den Las Vegas Aces am 5. Juli.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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