Die Los Angeles Sparks reisen zu den Seattle Storm, nachdem Dearica Hamby die Sparks mit 22 Punkten zum 89:72-Sieg über Portland führte. Seattle steht in der Western Conference unter Druck: null Siege aus fünf Spielen, dazu eine defensive Bilanz von durchschnittlich 83,3 Punkten Gegenpunkte pro Partie. Los Angeles dagegen hat sich mit 3:3 in der Conference stabilisiert und rangiert defensiv im oberen Mittelfeld der Western Conference.
Die Statistiken sprechen für unterschiedliche Spielweisen. Die Sparks schießen zu 48,4 Prozent aus dem Feld, wenn man die letzten zehn Spiele nimmt. Seattle kommt nur auf 40,2 Prozent Feldwurfquote für die gesamte Saison. Bei den Dreipunktern hat Los Angeles einen Vorteil: 8,5 Made Threes pro Spiel versus 7,3 für Seattle. Kelsey Plum trifft in den letzten zehn Spielen durchschnittlich 1,8 Dreier pro Partie.
Auf Seattles Seite trägt Flau'jae Johnson 11,6 Punkte bei, während Natisha Hiedeman in den letzten zehn Spielen auf 15,7 Punkte kommt. Für Los Angeles bleibt Hamby die Konstante: 15,9 Punkte und 7,8 Rebounds pro Spiel. Das Duell am Mittwoch um 10 Uhr EDT ist das erste Saisonaufeinandertreffen.
Die Personalsituation unterscheidet sich deutlich. Seattle muss auf Ezi Magbegor (Fußverletzung) verzichten, hinzu kommen die Trainer-Entscheidungen, Taina Mair und Taylor Thierry nicht einzusetzen. Los Angeles hat keine verletzungsbedingten Ausfälle zu beklagen.
Wer die WNBA aus europäischer Perspektive verfolgt, sieht hier ein Klassiker-Matchup zwischen einer aufstrebenden Offensive und einer strauchelnden Defense. Seattle muss dringend aus der 0:5-Serie in der Conference heraus, und dafür braucht es nicht nur einzelne gute Spiele wie Hiedeman in den letzten zehn Partien, sondern konsistente Leistung über alle 40 Minuten. Los Angeles hat mit Hamby und Plum zwei Spielerinnen, die auch in schwierigen Spielen punkten können. Für Fantasy-Spieler ist das eine Partie mit hohem Scoring-Potenzial, weil Seattle defensive Probleme hat und Los Angeles gerade in Form ist.