Indiana besucht Connecticut nach Bostons 34-Punkte-Spiel
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Indiana besucht Connecticut nach Bostons 34-Punkte-Spiel

Die Indiana Fever reisen zu den Connecticut Sun, nachdem Aliyah Boston in der Overtime gegen Chicago 34 Punkte erzielt hat. Das 114:106-Siegtor für Indiana fiel in einer dramatischen Verlängerung, jetzt wartet das nächste Auswärtsspiel in der Eastern Conference.

Connecticut steht unter Druck. Die Sun sind 0:5 in der Conference und verlieren ihre Spiele im Schnitt um 11,3 Punkte. Offensive ist ebenfalls ein Problem: 78,1 Punkte pro Spiel reichen bei weitem nicht aus. In den letzten zehn Spielen haben die Sun nur zwei Siege geholt und geben dabei durchschnittlich 85,8 Punkte pro Spiel auf.

Indiana dagegen läuft. Mit 3:2 in der Eastern Conference und 6:4 in den letzten zehn Spielen zeigen die Fever Stabilität. Caitlin Clark ist die Architektin dieses Erfolgs: 19,9 Punkte und 7,9 Assists pro Spiel. Kelsey Mitchell unterstützt sie mit 19,2 Punkten durchschnittlich, und in den vergangenen zehn Spielen trifft sie sogar 44,4% ihrer Würfe. Indiana's Offense läuft mit 89,3 Punkten pro Spiel zuverlässig.

Für Connecticut liegt die Hoffnung bei Aneesah Morrow. Mit 12,3 Punkten und 10,9 Rebounds pro Partie ist sie die konsistenteste Kraft im Sun-Kader. Doch das Team hat massive Ausfallprobleme: Hailey Van Lith (Knöchel), Brittney Griner (Rippe) und Morrow selbst (Bein) sind alle fraglich. Bei Indiana fehlt nur Sophie Cunningham mit einem Ellbogenproblem.

Statistisch sprechen alle Zahlen für Indiana. Die Fever geben nur 89,4 Punkte pro Spiel auf, während Connecticut 78,1 Punkte macht. Das ist ein Unterschied von neun Punkten pro Partie. Dazu kommt, dass Indiana gegen Teams über .500 noch kämpft (3:5 Bilanz), aber Connecticut ist kein solches Team. Die erste Begegnung dieser Saison findet Samstag um 18 Uhr EDT statt.

Für Basketball-Fans in Deutschland interessant: Indiana hat mit Clark und Mitchell zwei Spielerinnen, die konstant über 19 Punkte liefern, und das in einer Liga, in der Konstanz gewinnt. Connecticut hingegen wirkt wie ein Team ohne Stabilität, das auch noch verletzungsgeplagt ist. Das ist der Idealfall für einen Auswärtssieg, den die Fever einfahren sollten.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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