Burton und Williams bezwingen Clark und die Fever knapp
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Burton und Williams bezwingen Clark und die Fever knapp

San Francisco war für Caitlin Clark kein glücklicher Ort. Die Superstar der Indiana Fever schoss erneut daneben, während die Golden State Valkyries ein intensives Duell mit 90:88 gewannen und damit Indanas Siegesserie von drei Spielen beendeten.

Veronica Burton war die Hauptfigur des Abends. Die Guard der Valkyries erzielte 25 Punkte, holte sechs Rebounds und blockte fünf Bälle, einen persönlichen Karrierebestwert. Daneben zeigte Gabby Williams ihre Vielseitigkeit mit 19 Punkten, sechs Rebounds und sechs Assists. Janelle Salaun, vom Trainerstab aus der Bank gekommen, steuerte 19 Punkte und sieben Rebounds bei. Die Defensive der Valkyries dominierte mit insgesamt 11 Blocks. Kiah Stokes trug allein vier davon bei.

Clark dagegen haderte mit ihrem Shot. Sie traf nur drei von zwölf Versuchen für insgesamt 16 Punkte, dazu kamen sechs Assists und vier Rebounds. Das Chase Center war für die 16-fache All-Star erneut ein Albtraum. Nachdem sie im Juni in derselben Arena mit 3:14 abgeliefert hatte, wiederholte sich das Szenario am Donnerstag. Die Fans des Hauses buhten Clarke bei jedem Ballkontakt aus. Indiana brauchte dringend die Punkte seiner Superstar: Die Fever vergabten ihre ersten acht Dreierversuche und waren zur Halbzeit nur 3 von 12 von jenseits der Linie.

Die letzten Minuten waren ein Feuerwerk der kritischen Momente. Clarks Dreier mit noch 3:55 spielender Zeit brachte Indiana auf 81:80 heran. Aliyah Boston antwortete mit einem Jumper und die Fever gingen vor. Dann verursachte Clark zwei Turnover in Folge, erst mit 1:32 auf der Uhr, dann nochmals mit 1:06. Ihr Dreierversuch mit 40 Sekunden Restzeit verfehlte das Ziel. Sophie Cunningham machte es besser und legte ungehindert ein. Williams fehlte danach der erste von zwei Free Throws. Im finalen Moment versenkte Aliyah Boston noch einen Wurf nicht, als die Uhr stehen blieb und San Francisco in den Jubel ausbrach.

Das Spiel war die Revanche einer physischen Partie vom vergangenen Freitag. Damals gewannen die Fever in Indianapolis 90:82. Zwischen Clark und Tiffanys Hayes war es hitzig zugegangen, sie signalisierten sich gegenseitig Unmut. Vor dem Rückspiel sagte Clark, das Kapitel sei erledigt. Das Verhalten des Publikums deutete darauf hin, dass nicht alle Seiten dasselbe Gefühl hatten. Indiana hatte Clark mit 23,8 Punkten pro Spiel gemittelt, ehe sie am Chase Center abstürzten.

Ballports-Take: Clarks Probleme in San Francisco sind bemerkenswert und kein Zufall. Zwei Spiele im selben Gebäude, zwei Schießbuden. Das ist kein Tagesform-Problem, das deutet auf systematische Herausforderungen hin, egal ob psychologisch oder situativ. Für Fantasy-Basketball-Spieler im deutschsprachigen Raum ist Clark trotzdem ein Leistungsträger, aber in bestimmten Matchups könnte ihr Wert volatiler sein als gedacht. Indessen hat Burton sich als echte Two-Way-Threat etabliert, und Williams bleibt eine der spannendsten All-Around-Spielerinnen der Liga. Wer die Valkyries verfolgt, sieht ein Team, das auch ohne die spektakulärste Offensive dominant sein kann.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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