Michigan behält McCoy Jr. trotz Trainerwechsel
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Michigan behält McCoy Jr. trotz Trainerwechsel

Brandon McCoy Jr. bleibt bei Michigan. Der fünf-Sterne-Guard aus der Sierra Canyon High School in Kalifornien entschied sich, an den Wolverines festzuhalten, obwohl Trainer Dusty May Anfang des Monats zu den Dallas Mavericks wechselte. May hatte Ann Arbor nach nur zwei Saisons verlassen, in denen er eine nationale Meisterschaft gewann und insgesamt 64 Siege bei nur 13 Niederlagen einfuhr.

McCoy Jr. ist der prominenteste Name aus Michigans Rekrutierungsklasse 2026, die sich trotz des abrupten Trainerwechsels zusammenhält. Der 1,93 Meter große Guard war Mays erste Fünf-Sterne-Verpflichtung als Head Coach und rangierte auf Platz 18 der SC Next 100 für die Klasse 2026. Er war auch McDonald's All American. Als er sich Michigan beim Final Four im April verpflichtete, war noch unklar, dass May das Programm bald verlassen würde.

Dass McCoy bleibt, folgt einem Muster der Stabilität im Michigan-Kader. Guard Trey McKenney kündigte seine Absicht an, zu bleiben, nur Stunden nachdem Mike Boynton zum Interim Head Coach ernannt wurde. Elliot Cadeau, der Most Outstanding Player des Final Four, folgte wenige Tage später. Die Transfer-Neuzugänge Moustapha Thiam von Cincinnati und JP Estrella von Tennessee entschieden sich ebenfalls in dieser Woche zu bleiben, ebenso wie mehrere projizierte Rollenspieler.

Von den sechs Recruits in Michigans 2026er Klasse werden auch die anderen Top-Prospects ihre Zusagen wohl wahrmachen. Quinn Costello rangierte auf Platz 28 der SC Next 100, Lincoln Cosby auf Platz 45 und Joseph Hartman auf Platz 91. Alle drei gelten als wahrscheinlich treu gegenüber den Wolverines, trotz der Ungewissheit rund um die Trainersituation.

Für deutsche Basketball-Fans ist das Entwicklung zu beobachten, wenn Michigan 2026 auf internationaler Bühne auftritt. Der Kader behält seine Struktur und könnte mit McCoy Jr. als Point Guard eine interessante Mannschaft bilden. Dass High-School-Recruits einer solchen Disruption widerstehen und bleiben, signalisiert großes Vertrauen in das Programm und den Namen Michigan, unabhängig vom aktuellen Coach. Die nächsten Monate zeigen, ob Boynton dauerhaft im Amt bleibt oder Michigan einen neuen Head Coach findet.

Originalquelle: ESPN / NCAAOriginal lesen →
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