Brunson führt Knicks zu historischem Sieg gegen die Spurs
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Brunson führt Knicks zu historischem Sieg gegen die Spurs

Die New York Knicks haben Game 1 der NBA Finals gestohlen. In San Antonio dominierten die Knicks die Schlussphase und drehten ein 14-Punkte-Defizit in der zweiten Halbzeit in einen 105-95-Sieg um. Jalen Brunson war dabei das Gesicht dieser Aufholjagd und warf 30 Punkte. Karl-Anthony Towns steuerte 18 Punkte und 12 Rebounds bei, OG Anunoby kam auf 17 Punkte. Die Knicks beendeten die Partie mit einem 11-0-Lauf und machten damit gleich mehrere historische Meilensteine wahr.

Mit zwölf Siegen in Folge in den Playoffs gehören die Knicks jetzt zu einer sehr exklusiven Gruppe. Nur sechs Teams vor ihnen haben so lange nicht verloren, wenn es um die Finals ging. Noch beeindruckender: Die Knicks sind das erste Team, das San Antonio in einem Game 1 einer Finals-Serie schlägt. Die Spurs waren hier zuvor 6-0. Es ist auch das erste Mal in der Franchise-Geschichte der Spurs, dass sie vor dem Ende einer Finals zurücklagen.

Die Spurs hatten mit Victor Wembanyama ein Monster in seinem Finals-Debüt am Start. Der junge Superstar kam auf 26 Punkte und 12 Rebounds, doch seine Effizienz war ein Problem: nur 6 von 21 aus dem Feld. Stephon Castle (17 Punkte), Julian Champagnie (16) und Dylan Harper (16) halfen aus, es reichte aber nicht. Nach einem ausgeglichenen Anfang zog San Antonio im zweiten Viertel davon und führte zur Halbzeit 55-48. Midway durch die dritte Zeit lag der Vorsprung bei 14 Punkten, doch genau da drehten die Knicks auf. Ein 22-9-Lauf zum Ende des dritten Viertels sorgte für ein 76-76-Gleichstand ins vierte Viertel.

Dort sahen es die Knicks lange Zeit so aus, als hätten sie das Spiel unter Kontrolle. Acht Punkte Vorsprung im mittleren Teil des vierten Viertels, doch San Antonio bäumte sich noch auf. Mit 2:16 Minuten auf der Uhr brachte Wembanyama San Antonio per Free Throw mit 95-94 in Führung. Brunson antwortete sofort mit einem Corner Three und gab New York damit die Kontrolle zurück, die die Knicks bis zum Ende nicht mehr abgaben. Game 2 steigt Freitag ebenfalls in San Antonio.

Ballports-Take: Die Knicks haben gegen eine der besten Franchises der NBA-Geschichte gerade das gemacht, was diese Spurs noch nie gelungen ist. Das zeigt die mentale Stärke dieser Mannschaft und Brunsons Playoff-DNA unter Druck. Für deutsche Fans, die Wembanyama beobachten, ist das eine wichtige Lektion: Talent allein reicht nicht, wenn die Effizienz fehlt und der Gegner besser schießt. San Antonio braucht eine sofortige Reaktion in Game 2, sonst kann diese Serie schnell entgleiten. Brunson etabliert sich als Finals-MVP-Kandidat.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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