Die Los Angeles Sparks kommen mit Rückenwind nach Hartford. Drei Siege in Folge haben die Sparks in die Western Conference gebracht, und jetzt warten sie mit einem 4-3-Rekord auf die Connecticut Sun auf. Die Sun hingegen kämpfen: nur eine Sieg-Niederlage-Bilanz in der Eastern Conference, insgesamt 1-8 auf der Saison.
Connecticut war bereits in der vergangenen Saison schwach besetzt. Die Sun gingen mit 11-33 aus dem Jahr und spielten zu Hause sogar noch schlechter (7-15). Defensiv waren sie aktiv, klauten im Schnitt 7,8 Ballbesitze pro Spiel und blockten 3,7 Würfe. Allerdings verloren sie Ballbesitze wie kein anderes Team: 13,1 Turnover pro Partie. Das ist ein Problem, das Connecticut bis heute plagt.
Los Angeles dagegen weiß, wie man Punkte macht. In der Vorsaison durchschnittlich 85,7 Punkte pro Spiel, davon 15,7 von der Freiwurflinie und bemerkenswerte 25,8 von draußen. Die Sparks waren auswärts stark, gingen 12-10 auf Reisen und haben diesen Standard auswärts bewahrt.
Zur Teamgesundheit: Connecticut muss auf Aaliyah Edwards verzichten (Gehirnerschütterung), während Brittney Griner fraglich ist (Rippe). Bei den Sparks fehlt Kelsey Plum mit einer Sprunggelenksverletzung, Sania Feagin ist mit einer Oberschenkelprellung angeschlagen.
Ballports-Take: Für deutschsprachige Basketball-Fans ist das ein asymmetrisches Matchup auf dem Papier. Die Sparks spielen flüssiges Offensiv-Basketball, Connecticut ringt mit fundamentalen Problemen wie Ballverluste und Defensive. Los Angeles sollte in dieser Form favorisiert sein, aber achtet auf Griner. Wenn sie spielen kann, hat Connecticut zumindest eine Elite-Post-Präsenz. Ansonsten wird es schwer für die Sun, gegen diese Sparks-Form bestehen.