Devin Booker wechselt zu Nummer 15 und ehrt seinen Vater
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Devin Booker wechselt zu Nummer 15 und ehrt seinen Vater

Devin Booker wird künftig mit der Nummer 15 für die Phoenix Suns spielen, nicht mehr mit der Nummer 1, die er seit seinem Draft 2015 trug. Der Wechsel ist eine Hommage an seinen Vater Melvin und an die USA Basketball, mit deren Team Booker bei den Olympischen Spielen in Tokio und Paris beide Male die Nummer 15 trug und zwei Goldmedaillen gewann.

Melvins Karriere prägt diese Entscheidung maßgeblich. Der Vater spielte vier Jahre für die Universität von Missouri und wurde in seiner Senior-Saison zu den consensus second-team All-America Honors gewählt. An der Moss Point High School in Mississippi, wo Melvin Booker auch spielte, wurde seine Nummer 15 in den Ruhestand versetzt. Devin trug an dieser Schule selbst die Nummer 2, die die Schule 2022 zu seinen Ehren zurückzog.

In der NBA hatte Melvin Booker allerdings andere Nummern getragen. In seinen zwei Saisons bei drei verschiedenen Teams nutzte er die Nummern 9, 14 und 5. Mit der Nummer 15 spielte er auf College-Level, weshalb die Wahl dieser Nummer für seinen Sohn eine direkte Verbindung zu dieser Phase darstellt.

Bei den Suns wird Booker nun die 16. Spieler in der Franchisegeschichte mit dieser Nummer. Am prominentesten ist Danny Manning, der 1998 Sixth Man of the Year mit dieser Nummer gewann. Das Trikot wird frei, weil Center Mark Williams, der im vergangenen Jahr die 15 trug, ein Restricted Free Agent ist und bei einer Rückkehr zu Phoenix seine Nummer wechseln müsste.

Die Suns beenden eine schwierige Saison ab. Mit 45 Siegen und 37 Niederlagen schaffte das Team die Playoffs, unterlag aber in der ersten Runde dem Oklahoma City Thunder ohne einen einzigen Sieg. Booker führte die Suns in dieser Kampagne an und erzielte 26,1 Punkte pro Spiel bei zusätzlich sechs Assists.

Für deutsche Basketball-Fans, die Devin Booker verfolgen, bringt die Nummerierung eine zusätzliche Bedeutungsebene in jedes Spiel. Dass ein Star wie Booker sich bewusst für eine Nummer entscheidet, die seine Familie ehrt und gleichzeitig seine olympische Identität widerspiegelt, zeigt den emotionalen Wert solcher Entscheidungen im modernen Sport. Wer die Suns künftig sieht, sollte wissen: Die 15 auf Bookers Rücken steht nicht nur für sein Talent, sondern auch für familiäre Kontinuität über Generationen.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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