New York Liberty stoppt Phoenix Mercury mit dominanter dritter Periode
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New York Liberty stoppt Phoenix Mercury mit dominanter dritter Periode

Die New York Liberty haben die Phoenix Mercury am Mittwochabend 84:74 bezwungen und damit ihre dreigliedrige Niederlagenserie beendet. Marine Johannes führte die Gastgeber mit 21 Punkten an, traf sieben Dreier und war insbesondere in der ersten Halbzeit das Rückgrat des Spiels. Sie versenkte in den ersten zwölf Minuten vier Dreier und brachte New York mit 15 Punkten bei der Halbzeitpause auf Kurs.

Den Unterschied machte aber eine explosive Phase im dritten Viertel. Die Liberty lagen mit 55:49 zurück, als Trainer Chris DeMarco Betnijah Laney-Hamilton aufs Parkett brachte. Danach kam Phoenix nicht mehr ins Spiel. New York schnürte einen 23:0-Lauf, den der dritten Viertel abschloss. Jonquel Jones war daran mit zehn Punkten maßgeblich beteiligt. Phoenix traf in dieser Spanne kein Feld, leistete sich acht Turnover und drei offensive Fouls. Nach dem dritten Viertel führten die Liberty bereits 72:55, und obwohl Phoenix mit einem Corner-Dreier von Monique Akoa Makani wieder Fuß fasste, kam das Team nie näher als zehn Punkte heran.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war angespannt. Die Liberty mussten auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten. Satou Sabally, die im Sommer von Phoenix zu New York wechselte, fehlte wegen einer Grippe. Auch Sabrina Ionescu kam nicht zum Einsatz, weil sie Rückenprobleme hatte. Dafür kehrten Laney-Hamilton und Leonie Fiebich zurück. Laney-Hamilton war wegen persönlicher Gründe ausgefallen, Fiebich brauchte Zeit, um sich von ihrem Titelgewinn in der spanischen Liga zu erholen.

Für Phoenix war Monique Akoa Makani eine Debütantin. Sie spielte ihr erstes Spiel der Saison, nachdem sie ihre Verpflichtungen im Ausland erfüllt hatte. Kahleah Copper führte die Mercury mit 19 Punkten an, doch es reichte nicht. Phoenix verlor das vierte Spiel in Serie und fällt damit weiter zurück. Die Liberty hingegen beenden ihre längste Niederlagenserie seit 2022. Das Duell mit Phoenix geht bereits am Freitag in die nächste Runde.

Ballports-Take: Diese Partie zeigt, wie sehr sich die Eastern Conference durch Transfers verschoben hat. Dass Sabally ausgerechnet gegen ihr ehemaliges Team fehlte, ist ärgerlich für die Liberty, aber die Tiefe des Kaders wird nun unter Beweis gestellt. Für DACH-Fans ist wichtig, dass Fiebich offenbar zurück im Rhythmus ist und ihren Platz verteidigt. Die Liberty brauchen konstante Leistung auf den Forward-Positionen, um im Playoff-Rennen zu bestehen. Phoenix wirkt dagegen fragmentiert und könnte unter Druck kommen, wenn die Niederlagenserie anhält.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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