NBA 2026: Diese Free Agents sorgen für Spannung
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NBA 2026: Diese Free Agents sorgen für Spannung

Der NBA Free Agent Market 2026 wird nicht die großen Namen anziehen wie einst 2010 mit LeBron James oder 2016 mit Kevin Durant. Das große Drama spielt sich eher im Trade Market ab. Doch es gibt durchaus Geschichten, die verfolgt werden sollten. Wie viel Geld bekommt Guard Austin Reaves auf dem freien Markt? Wird jemand dem eingeschränkt verfügbaren Jalen Duren ein Max-Angebot unterbreiten? Und was plant die Eastern Conference Champion New York Knicks mit Mitchell Robinson?

Ayo Dosunmu kam kurz vor der Trade Deadline von den Chicago Bulls zu den Minnesota Timberwolves und machte sofort Eindruck. In Spiel 4 gegen die Denver Nuggets erzielte der 27-jährige Guard 43 Punkte, ohne dass Anthony Edwards und Donte DiVincenzo dabei waren. Das Problem für Minnesota: Sie können sich nicht leisten, Dosunmu gehen zu lassen. Nickeil Alexander-Walker verließ die Wolves im letzten Sommer in die Free Agency und landete später bei den Atlanta Hawks, wo er zum Most Improved Player 2026 gekürt wurde. League-Insider rechnen damit, dass Dosunmu bleibt, aber zu einem Preis von etwa 15 Millionen Dollar pro Jahr, deutlich über dem Midlevel Exception. Um das zu finanzieren, könnten die Timberwolves Donte DiVincenzo abgeben müssen, der eine gerissene rechte Achillessehne erlitt und die nächste Saison größtenteils ausfallen wird.

Jalen Duren bei den Detroit Pistons hatte zuletzt seinen Durchbruch. Nachdem sich die Pistons und der Center im Herbst nicht auf eine Verlängerung einigen konnten, spielte Duren seine beste Saison. Er schaffte es ins All-Star und All-NBA Team und half den Pistons, die beste Regular Season Bilanz im Osten zu erreichen. Die schwache Playoff Performance trübte seinen glänzenden Eindruck, könnte aber seine Verdienstmöglichkeiten senken. Durens neuer Vertrag wird aber dennoch auf etwa 40 Millionen Dollar pro Jahr geschätzt, was seine Verbesserungen und seine Bedeutung für die Pistons sowie seine Beziehung zu Superstar Guard Cade Cunningham widerspiegelt. Es ist allerdings möglich, dass Duren nach dem Zoff während der letzten Verhandlungen ein Max-Angebot von außen einholt. Ein Executive aus dem Osten sagte ESPN: "Wenn er ein Max will, werden sie ihm sagen, dass er sich eines holen soll. Aber er ist Cades Mann, also müssen sie es richtig spielen."

Walker Kessler bei den Utah Jazz ist seit fehlgeschlagenen Vertragsverlängerungen im Herbst ein heißes Gesprächsthema in der Liga. Das intensivierte sich, als Utah im Februar Jaren Jackson Jr. verpflichtete. Doch weil weder Jackson noch Lauri Markkanen ein vollzeitiger Center sind, bleibt Kessler zentral für Utahs Weg zurück zur Konkurrenzfähigkeit im Westen. Die Prognose: Kessler unterschreibt bei den Jazz einen neuen Deal zwischen 25 und 30 Millionen Dollar pro Jahr. Ein Scout aus dem Osten sagt: "Es sieht danach aus, als würde Utah ihn halten. Ich sehe keinen klaren Kandidaten, der ihn abholt."

Ballports-Take: Die NBA 2026 ist nicht das spektakuläre Free Agency-Jahr der großen Namen. Stattdessen entscheidende Detailfragen: Können etablierte Teams ihre Kern-Spieler halten ohne in finanzielle Schieflagen zu geraten? Besonders interessant: Wird Minnesota Dosunmu das Geld wert? Und wird Detroit Duren seine 40 Millionen Dollar wirklich zahlen, oder versucht jemand anders, ihn mit einem Max-Offer Sheet zu ködern? Diese Saison zeigt, wie moderne NBA-Vertragsverhandlungen funktionieren: Es geht um Luxury Tax Apron, Restricted Free Agency, und Risikokalkulation statt um Blockbuster-Trades.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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