Mitchell Robinson will beim NBA-Final spielen, trotz gebrochenem Finger
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Mitchell Robinson will beim NBA-Final spielen, trotz gebrochenem Finger

Mitchell Robinson hat sich einer Operation am gebrochenen rechten kleinen Finger unterzogen und plant, in Spiel 1 der NBA Finals anzutreten. Der Center der New York Knicks wird dabei eine Schiene an seiner Hand tragen, wie ESPN-Insider Shams Charania am Freitag berichtete.

Der genaue Zeitpunkt der Verletzung ist unklar, doch Videoaufnahmen zeigen Robinson am Montag mit etwa noch 5:35 Minuten im dritten Viertel, wie er nach der Hand greift und sie schüttelt. Zuvor war er vom Brett abgestiegen, um einen verschossenen Shot von Teammate Mikal Bridges zu sichern. Danach spielte Robinson noch intermittierend weiter, bis etwa 7:47 Minuten vor Spielende im vierten Viertel, als die Knicks die Eastern Conference Finals gegen die Cleveland Cavaliers mit einem Sweep abschlossen.

Die Knicks eröffnen die Finals, ihre erste seit 1999, am Mittwoch gegen entweder die Oklahoma City Thunder oder die San Antonio Spurs. Diese entscheiden ihr Duell erst noch in Spiel 7 der Western Conference Finals am Samstag. Robinson kam in den Playoffs bislang auf durchschnittlich 5,3 Punkte, 5,5 Rebounds und 0,6 Blocks in 14,2 Minuten pro Spiel von der Bank. Seine Rolle ist es, einzuspringen, wenn Mitspieler Karl-Anthony Towns in Foulprobleme gerät.

Auf der offensiven Seite wird Robinson regelmäßig von Gegnern gefoult, da diese sein Problem an der Free-Throw-Linie ausnutzen. Der 2,13 Meter große Center trifft nur 13 von 43 Freiwürfen (30,2%). In der Regular Season kam er auf 5,7 Punkte, 8,8 Rebounds und 1,2 Blocks in 19,6 Minuten pro Spiel.

Ballports-Take: Für deutsche NBA-Fans ist Robinsons Entscheidung bemerkenswert, da sie zeigt, wie wichtig die Finals für jeden Spieler im Roster sind, egal wie klein die Rolle. Ein Center, der von der Bank kommt und primär defensive Aufgaben erfüllt, spielt nicht leichtfertig mit einer solchen Verletzung. Das spricht für die mentale Stärke der Knicks-Organisation und für Robinsons Commitment. In der Praxis bedeutet das: Erwartet nicht, dass Robinson größere Ballverantwortung oder Scoring-Load übernimmt. Seine Job ist und bleibt Defensive, Rebounding, und die Größe des Teams zeigen. Die Schiene könnte seinen Zugriff beeinflussen, besonders bei Alley-Oops oder Catch-and-Finish-Spielen.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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