Die Indiana Fever dominieren die zweite Abstimmungsrunde für das WNBA All-Star Game 2026. Aliyah Boston und Caitlin Clark liegen vorne, wenn es um die Stimmen der Fans geht. Das All-Star Game findet am 25. Juli in Chicagos United Center statt und wird live auf ABC übertragen.
Boston sammelte bislang 683.996 Stimmen und führt damit die Abstimmung an. Clark folgt dicht dahinter mit 670.510 Votes. Beide spielen für die Fever und könnten sich damit gemeinsam für das Spiel qualifizieren. Boston leistet in dieser Saison solide Arbeit mit durchschnittlich 16,6 Punkten pro Spiel und 8,6 Rebounds. Clark zieht mit ihrer offensiven Produktivität mehr Aufmerksamkeit auf sich: Sie führt die Liga bei den Assists an mit 8,2 pro Spiel und steht bei den Scorern auf Platz drei mit 21,3 Punkten.
Die Aces' A'ja Wilson belegt mit 659.057 Stimmen den dritten Platz. Wilson dominiert die WNBA in dieser Saison wie kaum eine andere, führt beim Scoring mit 25,1 Punkten und bei den Blocks mit 2,1 pro Spiel an. Es folgen Paige Bueckers von den Dallas Wings mit 640.026 Stimmen und Breanna Stewart von den New York Liberty mit 566.161.
Die Top 10 komplettieren Jessica Shepard (Wings, 477.066 Stimmen), Angel Reese (Atlanta Dream, 470.748), Gabby Williams (Golden State Valkyries, 451.450), Kelsey Mitchell (Fever, 434.471) und Rookin Olivia Miles (Minnesota Lynx, 397.080). Das Abstimmungssystem funktioniert dabei nach einem ausgeglichenen Modus: Die Fans tragen zu 50 Prozent bei, während Spieler und Medienvertreter jeweils 25 Prozent der Stimmen abgeben. Alle drei Gruppen stimmen nach Position ab, sodass vier Guards und sechs Frontcourt-Spieler als Starter hervorgehen. Die zwölf Reservisten wählen später die Head Coaches aus, die nicht für ihre eigenen Spieler stimmen dürfen.
Das All-Star Voting zeigt einmal mehr, wie dominant die Fever diese Saison sind. Dass gleich zwei Spielerinnen aus Indianapolis in den Top 3 stehen, unterstreicht die beeindruckende Entwicklung des Teams. Für deutsche Fans ist vor allem Caitlin Clark interessant, die mit ihrer Scorermentalität und ihrem Spielmacher-Instinkt viele Vergleiche zur europäischen Spielweise ziehen lässt. Wenn beide Fever-Spielerinnen ins All-Star Game gehen, könnte das auch international für mehr Aufmerksamkeit auf die WNBA sorgen.