Teresa Gould bleibt Kommissarin der Pac-12. Die Liga verlängerte ihren Vertrag um fünf Jahre bis zum Ende der Saison 2030-31, wie ESPN am Montag berichtete. Goulds bisheriger Zweijahres-Deal lief Ende Juni aus. Die offizielle Ankündigung folgt am Dienstag.
Die Vertragsverlängerung läuft synchron mit den langfristigen Media-Rights-Verträgen der Liga, die ebenfalls bis Juni 2031 laufen. Die Pac-12 hat sich Partnerschaften mit CBS Sports, The CW und USA Sports gesichert und garantiert damit hundertprozentigen linearen Fernsehzugang für Football. Gould übernahm das Amt am 1. März 2024 und war die erste Frau, die eine Power-5-Conference leitete.
Unter ihrer Leitung durchlief die Pac-12 eine historische Umstrukturierung. Neun vollständige Mitgliedsunis gehören nun zur Liga: Boise State, Colorado State, Fresno State, Gonzaga, Oregon State, San Diego State, Texas State, Utah State und Washington State. Alle außer Gonzaga spielen Football. Gould implementierte zudem die Pac-12 Football Flex Week, bei der die Liga in dieser Saison Home-and-Home-Flexwochen in den Schedule integriert.
Goulds Vertragsverlängerung signalisiert Stabilität in einer Liga, die lange Zeit von Unruhe geprägt war. Die feste Zusage bis 2031 gibt den verbleibenden Mitgliedern und potenziellen zukünftigen Partnern Sicherheit. Für deutsche College-Football-Fans ist die Pac-12 traditionell weniger relevant als die Big Ten oder SEC, doch die neuen TV-Deals mit etablierten Sendern könnten die Reichweite erhöhen. Wer die Entwicklung dieser aufstrebenden Conference verfolgt, sollte im Auge behalten, wie sich die neuen Teams wie Boise State und Oregon State in diesem veränderten Gefüge bewähren.