Cardinals verhandeln mit Wilson, Brissett und Johnson über Verträge
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Cardinals verhandeln mit Wilson, Brissett und Johnson über Verträge

Die Arizona Cardinals haben drei zentrale Spieler mit ungeklärten Vertragssituationen. Während die Organisation ihre sechswöchige Pause vor dem Training Camp am 22. Juli nutzt, arbeiten Wide Receiver Michael Wilson, Quarterback Jacoby Brissett und Left Tackle Paris Johnson Jr. an ihren jeweiligen Deals mit dem Team.

Michael Wilson steht genau zum richtigen Zeitpunkt vor seinem ersten Vertragsjahr. Der 2023er Third-Round-Pick hat gerade seine erste 1.000-Yard-Saison hinter sich gebracht und war 2025 ein Schlüsselelement in Arizonas Offense. Gegenüber ESPN sagte Wilson, dass die Verhandlungen mit den Cardinals über eine Vertragsverlängerung "großartig" laufen. Seine 1.006 Yards aus der vergangenen Saison werden ihm bei den Negotiations helfen, davon ist er überzeugt.

Zum Vergleich: Von Wilsons Draft-Klasse 2023 haben bereits drei andere Receiver Verträge bekommen. Jaxon Smith-Njigba von den Seattle Seahawks setzte den neuen Standard und wurde zum bestbezahlten Wide Receiver überhaupt: vier Jahre, 168,6 Millionen Dollar mit 69,14 Millionen garantiert und einem Jahresdurchschnitt von 42,15 Millionen. Jayden Reed der Green Bay Packers unterschrieb für drei Jahre 50,25 Millionen Dollar (20 Millionen garantiert, 16,75 Millionen pro Jahr). Dontayvion Wicks, der von Green Bay nach Philadelphia getradet wurde, erhielt eine einjährige Verlängerung über 12,5 Millionen Dollar mit neun Millionen garantiert.

Auch andere Receiver außerhalb der 2023er-Klasse kassierten große Deals: Michael Pittman Jr. bekam zwei Jahre für 35 Millionen, Drake London vier Jahre für 141 Millionen und Christian Watson vier Jahre für 92 Millionen. Von diesen sechs Receivern haben nur drei ein 1.000-Yard-Saison vorzuweisen: Smith-Njigba (2024, 2025), Pittman (2021, 2023) und London (2024). Wilson hofft, langfristig bei den Cardinals zu bleiben. Er liebt Arizona, betont er gegenüber ESPN, und möchte einer jener Spieler sein, der seine ganze Karriere für eine Organisation spielt. "Ich bin ein Arizona-Resident, mein Führerschein ist in Arizona, ich liebe absolut den Bundesstaat Arizona," sagte Wilson. "Und ehrlich gesagt, meine Tochter wurde hier geboren. Das ist ein Staat, in dem ich mir vorstellen könnte, den Rest meines Lebens zu leben." Gleichzeitig drückt er seine Liebe zur Cardinals-Organization aus. Was für eine Geschichte wäre es, wenn er dort bleibt, wo er gedraftet wurde.

Jacoby Brissett verhandelt seit Monaten mit Arizona über einen umgearbeiteten Vertrag für die kommende Saison. Paris Johnson Jr., Arizonas Offensive Lineman, bekam sein Fifth-Year-Option im April bestätigt, statt einen langfristigen Deal zu unterzeichnen. Eine Extension steht für ihn noch aus.

Für deutsche Football-Fans lohnt sich ein Blick auf diese Arizona-Situation insofern, als sie zeigt, wie moderne NFL-Verhandlungen funktionieren. Wilson nutzt die starke Receiver-Klasse als Benchmark, was typisch für den heutigen Markt ist. Wer Arizona folgt, sollte im Auge behalten, wie diese Deals ausgehen, besonders bei Wilson: Bleibt er, oder verliert Arizona einen der wenigen positiven Aspekte der bisherigen Aufbauphase.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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