NBA-Finals locken Millionen vor die Bildschirme
← NewsNBA

NBA-Finals locken Millionen vor die Bildschirme

SAN ANTONIO - Das erste Spiel der NBA-Finals zwischen den San Antonio Spurs und den New York Knicks hat am Mittwochabend fast 17 Millionen Zuschauer im Durchschnitt erreicht. Das sind 90 Prozent mehr als beim Finaleauftakt der vergangenen Saison. Mit dieser Quote landen Victor Wembanyama und Jalen Brunson in rarefied Air: Es war die meistgesehene Finals-Game-1 seit 2018, damals spielten LeBron James und Stephen Curry um die Krone.

Die Spitzenwerte waren noch beeindruckender. Gegen 23 Uhr EDT, mitten im vierten Viertel als die Knicks ihren 105-95-Sieg festigten, schalteten 19,63 Millionen Menschen ein. Das war nicht nur die meistgesehene Finals-Game-1 jemals auf ABC, sondern auch besser als Game 6 der Finals 2019 zwischen Toronto und Golden State - und damit das meistgesehene Finals-Spiel überhaupt seit damals.

Zum Vergleich: Der Auftakt der World Series 2024 zwischen den New York Yankees und den Los Angeles Dodgers, dem Duell der beiden größten US-Medienmärkte, erreichte nur 15,2 Millionen Zuschauer im Durchschnitt. Die NBA-Finals vom Mittwoch schlugen auch 15 der vergangenen 16 World-Series-Auftakte in der Quote. Ein klares Zeichen, dass Basketball in den USA gerade massiv im Aufwind ist.

Ballports-Take: Wembanyama und Brunson sind globale Stars mit großem Appeal. Für europäische Fans, besonders deutsche, die Wembanyama im französischen Kontext oder aus EuroLeague-Debatten kennen, ist das ein wichtiges Signal: Die NBA legt wieder zu, und dieser Hype könnte auch auf deutsche Streaming-Plattformen und Übertragungsdeals ausstrahlen. Die Quote zeigt, dass Talent und Dramatik die Menschen anzieht - unabhängig von etablierten Franchises.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
← Alle News