Spurs zwingen Thunder in Game 7 der Western Conference Finals
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Spurs zwingen Thunder in Game 7 der Western Conference Finals

Die San Antonio Spurs sind zurück im Rennen. Mit einem 118-91-Sieg über die Oklahoma City Thunder am Donnerstag erzwangen sie ein entscheidendes siebtes Spiel in der Western Conference Finals, das am Samstag in Oklahoma City stattfindet.

Das dritte Viertel wurde zur Bühne für San Antonios Dominanz. Die Spurs outscoreten die Thunder in diesem Abschnitt mit 32-13 und fuhren dabei auch einen 20-0-Run ein. Das war bereits der zweite 20-0-Run der Spurs in diesen Playoffs. Der Rest der Liga kombiniert kommt auf nur zwei solche Runs in dieser Postseason. Oklahoma City führte zu keinem Zeitpunkt in Game 6.

Víctor Wembanyama war nach einer schwachen Game 5 zurück in Form. Der Spurs-Star sammelte 28 Punkte, 10 Rebounds und drei Blocks und setzte damit den Ton vom Anfang an. Dylan Harper trug 17 Punkte von der Bank bei, während Stephon Castle mit 17 Punkten, neun Assists und fünf Rebounds glänzte.

Bei den Thunder lief es nicht rund. Shai Gilgeous-Alexander, der zweimalige MVP der vergangenen zwei Saisons, kam nur auf 15 Punkte bei 6-of-18 Würfen. Das war bereits sein vierter Wurf in Folge mit einer Quote von 40 Prozent oder darunter. Einen so langen negativen Lauf hatte Gilgeous-Alexander zuletzt in der Saison 2021-22.

Ballports-Take: Ein Game 7 in den Playoffs ist immer eine Story für sich, aber dieser Kontext macht es besonders. Wembanyama hatte ein schwaches Game 5 und hätte ein Kandidat werden können, über den man Fragen stellt. Stattdessen antwortet er mit einer dominanten Performance. Für deutsche Fans, die den französischen Superstar verfolgen, ist das genau die mentale Stärke, die über lange Serien entscheidet. Gleichzeitig zeigt Gilgeous-Alexanders Shooting-Slump, dass auch Elite-Scorer nicht dauerhaft aus dem Rhythmus werfen können. Game 7 wird ein offenes Spiel.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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