Howard und Miles drehen Spiel: Lynx bezwingen Mystics
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Howard und Miles drehen Spiel: Lynx bezwingen Mystics

Washington war Favorit, doch Minnesota ließ sich von einem Zwölf-Punkte-Rückstand nicht entmutigen. Die Lynx drehten die Partie gegen die Washington Mystics noch um und gewannen 78-76. Natasha Howard war dabei die Konstante: 21 Punkte und 15 Rebounds, eine saisonale Bestleistung bei den Rebounds. Kayla McBride schoss fünf Dreier und kam auf 19 Punkte. Doch der entscheidende Run kam von Olivia Miles, die allein im vierten Viertel 10 ihrer insgesamt 21 Punkte erzielte.

Mit noch 3:32 Minuten zu spielen traf Miles einen Step-Back-Jumper, der Minnesotas Defizit auf einen Punkt reduzierte. Nach einer Auszeit der Mystics zwang die Lynx-Verteidigung einen Shot-Clock-Violation. Miles spielte dann Howard am Korb frei, die zum Layup vollendete und Minnesota erstmals seit 17-16 in Führung brachte. Mit 1:07 Minute restlich setzte Miles noch einen Dreier obendrauf, der den Spielstand auf 78-74 erhöhte und der Sache den Namen gab.

Damit nicht genug: Trainer Cheryl Reeve erreichte mit diesem Sieg ihre 378. Karriere-Niederlage für eine gegnerische Mannschaft in der WNBA-Historie. Nur Mike Thibault steht mit 379 Siegen noch über ihr. Ein Halbzeitstand von 40-40 täuschte lange über Minnesotas später Probleme hinweg. Im dritten Viertel trafen die Lynx nur 3 von 16 Versuchen (19 Prozent) und lagen mit sieben Minuten zu spielen mit 65-53 zurück.

Die Washington Mystics hielten lange dagegen. Sonia Citron erzielte 28 Punkte bei starker Quote (9 von 14 aus dem Feld, 4 von 5 von der Drei-Punkte-Linie). Kiki Iriafen trug 13 Punkte und 11 Rebounds bei, ihr fünftes Double-Double der Saison. Shakira Austin addierten 11 Punkte und 16 Rebounds hinzu. Washington hatte zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und besiegte die Lynx erst am Sonntag in Minneapolis 84-79. Doch dieses Mal reichte es nicht.

für deutsche WNBA-Fans ist dieses Spiel ein Lehrstück darin, warum die Lynx zu den Playoff-Favoriten gehören. Minnesota ist 14-4 und hat nicht nur einzelne Stars wie Howard und Miles, sondern auch Tiefe mit Spielerinnen wie McBride, die konstant treffen. Solche Comebacks unter Druck entscheiden Playoff-Serien. Die Mystics zeigen aber ebenfalls, dass sie konkurrensfähig sind, wenn ihre Außenseite läuft. Wer die WNBA genauer verfolgt, sollte beide Teams auf dem Zettel haben.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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