Copper führt Mercury zum Sieg, Clark verletzt sich gegen Indiana
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Copper führt Mercury zum Sieg, Clark verletzt sich gegen Indiana

Phoenix Mercury gewinnt ein intensives Duell gegen die Indiana Fever mit 111:109. Kahleah Copper dominiert dabei mit 28 Punkten, davon 15 Freiwürfe in Serie, und sichert ihrer Mannschaft damit den Erfolg ab. Die Partie wird vor allem durch eine schwerwiegende Verletzung geprägt: Caitlin Clark, Fever-Superstar und Game-Time-Decision wegen Rückenproblemen, verlässt das Spiel in der dritten Minute des dritten Viertels und kehrt nicht zurück.

Clark hatte bis dahin 19 Punkte und acht Assists in 20 Minuten gespielt. Für Phoenix funktioniert an diesem Mittwochabend besonders die Offensive: Alyssa Thomas wirft 24 Punkte und acht Assists bei, DeWanna Bonner steuert 11 Punkte bei. Dazu kommen überraschend starke Leistungen von Valeriane Ayayi mit 19 Punkten (Career-High) und Rookie Noemie Brochant mit 12 Punkten, neun Assists und drei Steals.

Indiana beginnt das Spiel atemberaubend. In der ersten Periode schießt die Fever 72 Prozent aus dem Feld, trifft 5 von 7 Dreipunktwürfen und macht 4 von 4 Freiwürfe. Kelsey Mitchell legt dabei schon früh vor, indem sie 7 von 9 Dreipunktversuche versenkt und endet mit 30 Punkten und sechs Assists. Aliyah Boston ergänzt das mit 23 Punkten, neun Rebounds und fünf Assists. Mit dieser Quote nehmen die Fever eine 35:29-Führung mit in den zweiten Abschnitt.

Doch Phoenix arbeitet sich zurück ins Spiel. Eine Flagrant Foul gegen Boston mit 2:12 verbleibend wird zur Wendung: Copper macht die Freiwürfe, Ayayi trifft zwei weitere und plötzlich steht es 104:98 für die Mercury. Das ist der entscheidende Lauf in einem Spiel, das am Montag bereits zwischen diesen Teams stattgefunden hat, damals gewann Phoenix 86:77, aber es war eine von Fouls geprägte Partie gewesen.

Für Phoenix fehlt Natasha Mack verletzungsbedingt. Mercury (6-13) spielt am Samstag auswärts bei Toronto, Indiana (10-8) empfängt zuhause die Los Angeles Sparks.

Die Rückkehr von Caitlin Clark wird in Indianapolis genau beobachtet werden müssen. Die Fever hatten gerade erst Schwung aufgebaut, und Clarks Frühzeitige Ausfälle sind ein großes Problem für eine noch junge Saison. Für Fantasy-Basketball-Spieler in Deutschland ist Clark trotz allem ein Must-Have gewesen, aber die Verfügbarkeit wird zum Risiko. Phoenix dagegen zeigt, dass die Mercury auch ohne ihre Top-Stars konkurrenzfähig sind, wenn Copper und Thomas in dieser Form spielen.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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