Dave Canales, Headcoach der Carolina Panthers, erschien Dienstagmorgen beim Minicamp mit einem Pflaster auf der Nase. Der Grund war schnell erklärt: Der 45-Jährige hatte sich vor kurzem einer Routine-Untersuchung unterzogen, bei der die Teamärzte ein Melanom entdeckt hatten.
Vor zwei Monaten kam die Diagnose. Die Ärzte identifizierten mehrere verdächtige Stellen auf Canales' Nase und führten eine Entfernung durch. Es handelte sich um Basalzellkarzinom, die häufigste Form von Hautkrebs. "Es ist eine gute Erinnerung daran, solche Dinge nicht auf die leichte Schulter zu nehmen", sagte Canales bei der Pressekonferenz. "Es war ein kleiner Fleck Basalzellkarzinom, und die Ärzte konnten ihn entfernen. Ich bin wirklich dankbar dafür."
Basalzellkarzinom wächst langsam und breitet sich selten auf andere Körperteile aus. Nach Angaben der Skin Cancer Foundation ist diese Form hochgradig heilbar. Canales erklärte, dass seine Mutter in ihren 40ern ebenfalls mit Hautkrebs zu kämpfen hatte. Das hat ihn sensibilisiert: Der ehemalige Southern California-Coach achtet konsequent auf Sonnenschutz bei Outdoor-Aktivitäten. "Stellt euch vor, ein Kalifornien-Junge, der als Kind draußen Sport treibt und dann ins Coaching geht", sagte Canales mit Blick auf seine lange Karriere.
Für Coaches und Spieler in der NFL ist die Geschichte ein wichtiges Signal: Hautkrebs-Screenings sind Routine, und Prävention funktioniert. Canales hat seine Diagnose öffentlich gemacht, um genau das zu unterstreichen. Sein Fall zeigt, dass regelmäßige Untersuchungen Leben retten können und dass auch Top-Manager in der Liga diese Lektionen ernst nehmen sollten.