Vucevic kehrt zu Orlando Magic zurück
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Vucevic kehrt zu Orlando Magic zurück

Nikola Vucevic geht zurück nach Hause. Der 35-jährige Center einigt sich auf einen Einjahresvertrag über 3,9 Millionen Dollar mit den Orlando Magic, wie ESPN-Reporter Shams Charania berichtet. Für Vucevic ist es eine Rückkehr zu einem Team, das fast ein Jahrzehnt lang seine Karriere geprägt hat.

Nach seiner Rookie-Saison bei den Philadelphia 76ers spielte Vucevic ab der Saison 2012-13 für Orlando und verbrachte dort knapp neun Jahre. Die Stadt ist für ihn mehr als nur eine Basketball-Station geblieben. Vucevic behält ein Haus in Orlando, und diese Verbundenheit war am Ende ausschlaggebend. Er lehnte lukrativere Angebote von anderen Franchises ab, um diesen Deal zu unterschreiben.

Die vergangene Saison war für Vucevic fragmentarisch. Die Chicago Bulls trennten sich vom Center und schickten ihn an der Trade Deadline zu den Boston Celtics. Die Idee war, Boston extra Tiefgang in der Rotation zu geben und den Celtics gleichzeitig bei der Vermeidung der Luxury Tax zu helfen. In sechs Playoff-Spielen für Boston kam Vucevic auf durchschnittlich 6,2 Punkte und 4,3 Rebounds. In Game 7 der ersten Playoff-Serie gegen Philadelphia spielte er gar nicht, beobachtete also von der Bank aus, wie die Celtics ausschieden.

Zahlenmäßig steht Vucevic für Konsistenz. Über 15 NBA-Saisons hinweg hat er sich als robuster und produktiver Big Man erwiesen. Ein bemerkenswertes Detail: In den vergangenen neun Saisons hat Vucevic durchschnittlich mindestens einen Dreier pro Spiel getroffen, eine Quote, die zeigt, wie sehr sich das Spiel für Center verändert hat. Und bei der Verfügbarkeit war Vucevic vorbildlich, fehlte jede Saison nur eine kleine Handvoll Spiele.

Für DACH-Basketball-Fans ist Vucevic einer jener Player, auf den man lange schaut und dann merkt: Der war ja ständig unterschätzt. Nach einer schwierigen Saison mit den Celtics und den Bulls kehrt er zu einem Team zurück, das ihn kennt und schätzt. Bei Orlando wird er wohl wieder in einer stabileren Rolle aufgebaut, nicht als Last-Minute-Trade-Option, sondern als Ankerpunkt in der Rotation. Das macht den Deal für beide Seiten sinnvoll: Vucevic bekommt Kontinuität, Orlando einen zuverlässigen Veteranen, dessen Shooting immer noch eine Waffe ist.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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