Die New York Liberty geben Sabrina Ionescu eine Pause. Nach ihrem Comeback am Sonntag gegen Dallas, bei dem die Point Guard nach fünfwöchiger Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz stand, setzt die Liga am Montagabend im zweiten Spiel der Back-to-Back-Serie gegen Portland aus.
Ionescu hatte gegen die Mavericks 30 Minuten gespielt und elf Punkte sowie sieben Assists beisteuert. Nach einem langen Wurf aus der Tiefe in der zweiten Hälfte floss bei ihr offenbar der Strom ab. Obwohl sie nach dem Spiel sagte, dass sie sich fit fühle, war schnell klar: Ein erneuter Einsatz nach weniger als 24 Stunden macht keinen Sinn. Das Team listete Ionescu zunächst als fraglich auf, etwa 60 Minuten vor Spielbeginn kam dann die Mitteilung der Freigabe.
Nicht zur Verfügung steht der Liberty auch Guard Betnijah Laney-Hamilton, die zum dritten Mal in Folge wegen persönlicher Gründe ausfällt. Zuletzt spielte sie am 14. Mai gegen eben diese Trail Blazers, als die New York noch in Portland war. Am Samstagstraining, zumindest in den für Medien offenen Phasen, war Laney-Hamilton noch dabei.
Dazu kommt ein drittes Fehlen: Wing Leonie Fiebich, die gerade erst als Meisterin der spanischen Liga zu den Liberty stößt. Sie wurde am Montag ins Roster aufgenommen, aber Trainer Chris DeMarco warnte, dass die Deutsche nach ihrer Reise aus Europa noch nicht bei hundert Prozent ist. Sie braucht Zeit, die Beine wiederzubekommen.
Ballports-Take: Für deutsche Fans ist Fiebich die spannendste Neuzugang in dieser Konstellation. Dass sie mit Verspätung zur Mannschaft stößt und noch Zeit zum Akklimatisieren braucht, ist normal bei europäischen Spielerinnen. Ionesacus vorsichtige Rückkehr zeigt ein professionelles Management bei einer Fußverletzung, die immer tückisch sein kann. Die Liberty setzen auf langfristige Verfügbarkeit statt Kurzzeit-Risiken, was in einer langen Saison die richtige Strategie ist.