Die New York Knicks haben es geschafft. Nach 53 Jahren ohne Titel besiegten sie die San Antonio Spurs 4-1 in den Finals und brachten die NBA-Meisterschaft zurück an den Hudson River. Jalen Brunson führte das Team zum Triumph, und New York nutzte Donnerstag für eine ausgiebige Feier.
Die Meisterschaftsparade startete um 10 Uhr morgens an der Bowling Green im unteren Manhattan und folgte dem klassischen New Yorker Route den Broadway hinauf bis zum City Hall. Tausende Fans säumten die Straßen, um ihre Helden zu sehen. Actor Ben Stiller thronte in der ersten Reihe auf einem der Paradefahrzeuge und winkte der Menge zu, die sich ihm mit lauten Jubelrufen dankbar zeigte.
Zum Abschluss gab es auf dem City Hall Plaza eine offizielle Zeremonie. Die Sängerin Alicia Keys trat auf und performte "Empire State of Mind", den Hymnen-Song der Stadt. Es war genau die Art von Party, auf die New York 53 Jahre lang gewartet hatte.
Für deutsche NBA-Fans ist das ein historischer Moment für ein Franchise mit globaler Bedeutung. Die Knicks waren lange Zeit Sinnbild für Potenzial ohne Erfolg. Dass Brunson und sein Team diesen Fluch nun brechen, zeigt wie wichtig Kontinuität im Roster und kluges Management sind. Wer in der DACH-Region die NBA verfolgt, bekommt einen Eindruck davon, wie intensiv eine ganze Stadt um eine Mannschaft leidet und jubelt. Das ist der Stoff, aus dem echte Sportgeschichte entsteht.